Freitag, 3. Dezember 2021

Winterfest - für Familie, Haus und Auto

Der Wintereinbruch ist da und mal wieder hat er viele von uns "eiskalt erwischt". 
Tut mir Leid, der doofe Wortwitz musste sein. Doch nach den regnerischen Wochen und den schlimmen Stürmen hätte wohl Niemand damit gerechnet, dass es so schnell doch noch in "weißer Dezember" und plötzlicher Schneeglätte. Wenn wir Glück hatten dann haben wir bereits im Herbst vorgesorgt und sowieso uns darauf eingestellt, dass es alsbald zu kalt wird um noch den Garten zu machen - doch galt das auch für unser Haus?

Bei mir irgendwie nicht, denn ihr redet ihr mit der Person die plötzlich weder Handschuhe noch Winterjacke hatte und deren Kinder auch überraschend spärlich ausgerüstet waren. Also war wieder schnelles Shoppen angesagt, damit wir es aushaltbar durch die Kälte schaffen. Doch nur mit Winterkleidung ist es ja nicht getan. Also hier meine handliche Liste wie du dich, deine Familie, dein Haus und Fahrzeuge winterfest machst.

Samstag, 19. Juni 2021

Die Ästhetik - Falle




Hey meine Lieben,

ich weiß, was euch gerade durch den Kopf geht. Dieser Blogtitel klingt mal wieder nach einem harten Thema, aber eigentlich ist es etwas, was mir echt am Herzen liegt und daher möchte ich mit euch teilen, wie die Ästhetik der "Tradwife" beinahe meinen Haushalt getötet hätte. 

Uff...das klingt hart, oder?

Das klingt geradezu...zerstörerisch. Aber anders als angenommen ist eigentlich nichts "Schlimmes" passiert. Denn was los war, war (und manchmal immer noch ist) ist das die Ästhetik meine Lust auf Haushalt und Hausfrausein zerstört hat. Immer wieder fühlte ich mich von ihr demotiviert und irgendwie angegriffen. 

Versteht mich nicht falsch, ich bin gerne auf Pinterest und Tumblr und sehe mir diese ganzen super schönen Bilder an. Von weißen Wäscheleinen mit Sturmwäschklammern; von leicht geblümten Vorhängen über großen weißen Spülen oder schön polierten Kesseln auf herrlichen alt wirkenden Gasöfen. 

Freitag, 26. Februar 2021

Make it do! - 8x Vintage und Sparsam



“Use it up, Wear it out, Make it do, or Do without!” 

Ein altes Wort aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, das heute für viele von uns noch unglaublich viel Bedeutung inne hat. Aufgewachsen in einer Wegwerfgesellschaft mit einem ernsthaften Müllproblem suchen wir immer nach neuen Wegen möglichst nachhaltig und wenig verschwenderisch zu sein. 
Kreative Ideen lassen sich dabei sowohl in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart finden und ermöglichen es uns - zum Glück - ein wenig "alte Zeiten" - feeling auch bei so eher unspannenden Dingen wie flicken  und putzen zu bekommen. 
Heute mache ich euch eine hübsche Liste über Dinge, mit denen ihr euch das "Make it do" - Feeling ins Haus holen könnt und gleichzeitig Ressourcen und die Umwelt schon. 

Mittwoch, 13. Januar 2021

Psychisch krank - trotzdem eine gute Hausfrau?



>>Gestern kam mein Mann zu June Cleaver nach Hause - heute zu Bridget Jones.<<

Wer diese beiden ikonischen Gestalten des Fernsehens kennt, der weiß, was ich versuche zu sagen. Gestern, gestern war mein Tag. Alles lief wie geschmiert, die Hausaufgaben im Homeschooling, der Haushalt, das Baby, die Kleine. Geputzt, gewaschen, gebügelt, gebacken, gespielt, gearbeitet - ich hatte das Gefühl alles schaffen zu können und als mein Mann abends nach Hause kam, stand ein gedeckter Tisch mit gutem Essen bereit. Ja, ich hatte das Gefühl alles schaffen zu können und unendlich Energie zu besitzen.
Und heute?
Heute ist irgendwie so gar nicht mein Tag. Nichts funktioniert, angefangen beim Regenwetter und aufgehört bei den quengeligen Kindern und einem Baby, das an mir klebt. Der Haushalt bleibt liegen, kein Abendessen auf dem Herd, die Kinder hängen vor den Bildschirmen und meine Stimmung ist derartig im Keller, das alleine nur aufstehen mir bereits zu viel erscheint.

Freitag, 21. August 2020

Work at Home - dein Job als Hausfrau



"Was machen Sie denn beruflich?"
Ist das für euch auch so ein Horrorsatz, wo ihr euch immer abgestempelt fühlt, wenn ihr antwortet: "Hausfrau und Mutter"? Die schönste Antwort, die ich darauf mal erhielt war: "Muss es ja auch geben." Danke, genauso fühle ich mich gewertschätzt. Aber Dankbarkeit für unseren Job zu erhalten, das sind wir sowieso nicht gewöhnt, oder?

Moment, sagte sie gerade Job? 
Ja, sagte ich. Denn das ist es - dein "Work at Home" - Job. Hausfrau und/oder Mutter zu sein. Natürlich, die Lexika definieren einen Job meistens als eine Tätigkeit, die man zum Wohle der Geldgewinnung ausübt. Also nicht gerade das, was wir Hausfrauen tun, oder? Falls ihr einen Check bekommt fürs Zuhause arbeiten, dann sagt mir bitte woher! Ja?

Mittwoch, 22. Juli 2020

Money, Money, Money - das Haushaltsbuch



"Über Geld spricht man nicht!"
Den Satz kennt ihr gut, oder? Ich zumindest habe ihn durchaus schon in meinem Leben gehört und trotzdem sitze ich jetzt hier und will mit euch unverblümt über Geld sprechen. Denn reden wir mal nicht um den heißen Brei herum - spätestens seit Corona sind mehr von uns als uns lieb sein kann geldliche Sorgen bekannt. Kurzarbeit, teilweise auf null Stunden reduziert, unbezahlte Überstunden, während geschlossener Kitas und Schulen, weswegen andere "Babysitter" bezahlt werden mussten. Teures Homeoffice; teure Einkäufe. 
Die Liste ließe sich doch beliebig weiter fortsetzen, wieso das Geld plötzlich nicht mehr so da war wie zuvor. Und wir uns plötzlich unsere Großeltern im Ohr hatten, die von den leeren Regalen nach dem Krieg und dem mühsamen abwägen erzählten, was man sich jetzt leisten kann und was nicht.

Uns ging es zumindest so. 
Mein Mann verdient keine Unsummen, doch es reicht. Es reicht für die Miete, für die Kinder, für ein Auto und für sogar gelegentliches Sparen oder einen Ausflug. Sogar einmal in Jahr ein billigerer Urlaub bei meiner Familie ist durchaus drin. Wir kommen über die Runden - wie man so schön sagt. 
Tja...und dann kam die Nachricht von einer ungeplanten dritten Schwangerschaft. Uff...dann kam auch noch Corona und die Runterstufung auf weniger Stunden = weniger Lohn. Die Große geht dies Jahr in die Schule, neue Babysachen müssen angeschafft werden, weil wir natürlich alles losgeworden sind von den zwei Großen, und Lebensmittel waren in der "heißen Phase" teurer als normal. Und das alles mit weniger Gehalt vom Alleinverdiener. Teilweise bis zu 500 Euro weniger in der Haushaltskasse bei so vielen Ausgaben, die man nicht aufschieben kann.